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Lernen, ohne dass man es merkt.

So lernen Kinder bei uns

Die Allgäuer Schmetterlingspädagogik, verständlich erklärt: was dein Kind hier jeden Tag erlebt und wie ein Schultag konkret aussieht.

Im Mittelpunkt steht nicht der Unterricht.
Sondern das Lernen.

Sehen. Begleiten. Wachsen lassen.

Unsere Pädagogik stammt von der Alemannenschule Wutöschingen, mehrfach ausgezeichnet mit dem Deutschen Schulpreis. Wir übertragen sie ins Allgäu und verbinden sie mit dem, was direkt vor unserer Haustür liegt: Wald, Wiese, Bach und echte Werkstätten.

Draussen lernen

Die Natur ist unser Klassenzimmer

Ein Teil des Lernens findet draußen statt. Kinder erkunden, beobachten und begreifen die Welt vor ihrer Haustür mit allen Sinnen. Orientiert an den Prinzipien der Alemannenschule Wutöschingen, verbunden mit der Natur des Allgäus.

Kind liest eine Landkarte in der Natur
Gestalten & entdecken

Neugier ist der Anfang von allem

Kinder gestalten, malen und probieren aus. Aus eigener Neugier entsteht echtes Verstehen. Wir geben ihnen den Raum, ihre Ideen sichtbar zu machen und Fehler als Teil des Weges zu erleben.

Kind mit Farbe an den Händen beim kreativen Gestalten
Selbst organisieren

Digital und eigenständig

Auf den höheren Lernstufen organisieren Kinder ihr Lernen zunehmend selbst, auch mit digitalen Werkzeugen. Sie planen, recherchieren und übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Weg.

Kind arbeitet am Laptop mit digitaler Lernplattform

Die Schmetterlingspädagogik

Kopf, Hand und Herz gehören zusammen. Deshalb verbindet unsere Pädagogik zwei gleichwertige Bereiche: das selbstorganisierte Lernen und das Lernen durch Erleben.

* orientiert an den Prinzipien der Schmetterlingspädagogik der Alemannenschule Wutöschingen

Kopf

Jedes Kind lernt in seinem Tempo

Statt Lehrbuch und Frontalunterricht arbeitet jedes Kind im Lernatelier an seinem eigenen Lernweg. Strukturiert, nicht beliebig: Es weiß jederzeit, wo es steht und was als Nächstes kommt.

  • Kompetenzraster statt Lehrbuch: der Lernstoff, übersetzt in klare, kleine Schritte
  • Drei Niveaustufen pro Fach. Stark in Mathe, mehr Zeit in Deutsch? Kein Problem.
  • Gelingensnachweise statt unangekündigter Proben: Das Kind zeigt, was es kann, wenn es bereit ist
  • Klasse 1 und 2 ganz ohne Noten, stattdessen verbale Entwicklungsberichte
Hand & Herz

Die Welt begreifen, indem man sie erlebt

Wald, Alpe, Bach, Bauernhof und Handwerksbetriebe sind bei uns keine Ausflugsziele, sondern fester Lernraum: das „Lerndorf Allgäu". Wissen bekommt Bedeutung, weil es gebraucht wird.

  • Naturpädagogik fest in jeder Woche, bei jedem Wetter
  • Clubzeit am Nachmittag: Kinder wählen nach Interesse, für ein halbes Jahr
  • Wald & Naturforscher, Handwerk & Technik, Theater & Medien, Musik & Bewegung
  • Generationenlernen mit lokalen Betrieben und Senioren

So sieht ein Schultag aus

Ein rhythmisierter Ganztag von 7:30 bis 15:30 Uhr. Lernen und Leben in einem Takt statt Schule vormittags und Betreuung nachmittags.

7:30 – 8:15

Ankommen

Offener Beginn: freies Lesen, erste Gespräche, in Ruhe ankommen. Der Frühbeginn ist freiwillig.

8:15 – 8:45

Morgenkreis

Gemeinsamer Start in der Familienklasse. Was nehme ich mir heute vor? Dazu kurze fachliche Impulse.

8:45 – 10:15

Lernatelier I

Konzentrierte Arbeit an Deutsch und Mathe. Jedes Kind an seinem eigenen Lernschritt, mit persönlichen Coaching-Gesprächen.

10:15 – 10:45

Bewegungspause

Raus. Aktive Pause auf dem Außengelände, bei jedem Wetter.

10:45 – 12:00

Lernatelier II / Fachzeit

Weiterarbeiten oder Fachunterricht: Englisch ab Klasse 3, Religion und Ethik.

12:00 – 13:00

Mittagessen & Freizeit

Gemeinsames warmes Essen in familiärer Atmosphäre, bioregional mit pur Natur Kempten. Danach freie Spielzeit.

13:00 – 14:30

Clubzeit

Handlungsorientiertes Lernen im gewählten Club: Wald, Handwerk, Theater, Musik. Hier steckt der Lehrplan im Erleben.

14:30 – 15:15

Vertiefung & Gelingenszeit

Clubarbeit vertiefen. Oder Zeit für einen Gelingensnachweis, wenn ein Kind zeigen möchte, was es kann.

15:15 – 15:30

Tagesabschluss

Gemeinsamer Abschluss in der Familienklasse: Was hat heute geklappt? Was nehme ich mir für morgen vor?

Freitags endet der Schultag in der Regel nach dem Mittagessen. Zeit für Familie.

Selbstorganisiertes Lernen im Lernatelierca. 50 %
Naturpädagogikca. 20 %
Projekte, Clubs, Erlebenca. 20 %
Inputs & Gemeinschaftszeitca. 10 %

Klasse 1 bis 4 lernen zusammen

20 bis 24 Kinder aller vier Jahrgänge bilden eine Familienklasse. Das ist kein Detail, sondern Absicht. Aus drei Gründen.

01

Lernen durch Lehren

Ältere erklären Jüngeren und verstehen dabei selbst tiefer. Jüngere bekommen Vorbilder auf Augenhöhe.

02

Soziales Lernen, jeden Tag

Ein Sechsjähriger braucht anderes als eine Zehnjährige. Rücksicht, Hilfsbereitschaft und Empathie werden nicht unterrichtet, sie werden gelebt.

03

Kein Sitzenbleiben

Ein Kind kann 3, 4 oder in Ausnahmen 5 Jahre in seiner Familienklasse bleiben, ohne seine Freunde zu verlieren. Das Stigma des Sitzenbleibens entfällt komplett.

Kinder lernen, wenn sie erleben: ich kann etwas bewegen.

Vier Lernstufen

Kinder wachsen bei uns Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit. Jede Stufe bringt mehr Freiheit und mehr Verantwortung.

01

NEUSTARTER

„Ich lerne die Novaschule kennen."

Viel Begleitung, klare Struktur, sicherer Rahmen.

02

STARTER

„Ich finde meinen Rhythmus."

Die eigene Lernwoche planen, noch mit Unterstützung.

03

LERNPROFI

„Ich bin Vorbild und denke mit."

Vorbild und Mitglied im Lerngruppenrat. Übernimmt Verantwortung für die Gemeinschaft.

04

DURCHSTARTER

„Ich organisiere mich ganz selbst."

Arbeitet vollständig selbstorganisiert und begleitet als Pate jüngere Kinder.

Räume, die zur Pädagogik passen

Tafel vorne, Tische in Reihen? Gibt es hier nicht. Die Schule ist eine Lernlandschaft aus Bereichen mit klarer Funktion.

Lernatelier

Das Herzstück: ein ruhiger Arbeitsraum mit Flüsterkultur. Jedes Kind hat hier seinen eigenen, festen Platz. Ein kleines Stück Heimat in der Schule.

Inputraum

Kurze Impulse für kleine Gruppen, neue Themen, Fachunterricht. Mit Smartboards. Inputs dauern 10 bis 20 Minuten und sind oft freiwillig.

Marktplatz

Das kommunikative Zentrum: Partnerarbeit, Projektbesprechungen, kooperatives Lernen. Mit flexiblen Sitzmöbeln statt Stuhlreihen.

Coachingecke

Ruhige Einzelgespräche zwischen Lernbegleitung und Kind. Hier findet das wöchentliche 1:1-Coaching statt.

Atelierraum

Kunst, Werkstatt, Musik, kreative Projekte. Der Raum fürs Machen, Bauen und Ausprobieren.

Außengelände & Natur

Garten, Sinnesgarten, Forschungsbereich. Und darüber hinaus das ganze Lerndorf Allgäu: Wald, Bach, Bauernhof, Werkstatt.

Lernbegleiter statt Lehrer

Das ist kein Wortspiel, sondern eine Haltung. Die Erwachsenen geben nicht den Takt für alle vor, sie begleiten jedes Kind auf seinem Weg. Voll qualifizierte Lehrkräfte, ergänzt durch ein multiprofessionelles Team.

Ich sehe das Kind, nicht die Leistung.
Ich begleite, ich belehre nicht.
Ich stelle Fragen, ich gebe nicht alle Antworten.
Ich vertraue, ich kontrolliere nicht.
Kind lernt konzentriert am Laptop

Jede Woche: das Coaching-Gespräch

Jedes Kind spricht wöchentlich mit seiner Lernbegleitung: Was hast du dir vorgenommen? Was hat geklappt, wo hakt es? Was ist dein Ziel für nächste Woche? Kurz, strukturiert, auf Augenhöhe. Der Schlüssel zu echter Selbstständigkeit.

Eltern sehen in Echtzeit, was läuft

Über das digitale Lernnetzwerk DiLer siehst du jederzeit, woran dein Kind gerade arbeitet und welche Nachweise geschafft sind. Das Warten aufs Halbjahreszeugnis entfällt. Der Elternsprechtag wird zum Entwicklungsgespräch, an dem das Kind selbst teilnimmt.

Überzeugt dich das?

Dann lass uns die Schule gemeinsam erschaffen.

Diese Pädagogik wird nur Wirklichkeit, wenn Menschen sie mittragen. Ob als Mitglied, als Unterstützerin oder mit deinem Können: Es gibt viele Wege, Teil der Gründung zu werden.

Fragen zur Pädagogik? info@novaschule.de
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